Stryd – Running Stress Balance

Stryd Läufer beim entspannten Kaffeetrinken

Ein weiterer entscheidender Wert für das Training mit dem Stryd-Lauf-Powermeter ist die Running Stress Balance (RSB). Jedem Stryd-Laufenden ist sicher die gezackte Grafik im Powercenter rechts oben im Eck aufgefallen, die täglich eine andere positive oder negative Zahl ausspuckt. Was hat es damit auf sich und welchen Nutzen kannst du daraus ziehen?

Was verbirgt sich hinter der Running Stress Balance?

Die Running Stress Balance ist ein Wert berechnet aus der Differenz deiner kurzzeitigen Sieben-Tage- und deiner langfristigen 42-Tage-Belastung. Er soll der Nutzerin oder dem Nutzer eine Übersicht geben, wie produktiv zurzeit das Training verläuft. Hintergrund ist die Annahme, dass die 42-Tage-Belastung zum Ausbau deines Ermüdungswiderstands beiträgt, somit der Langzeittrend deinen Ermüdungswiderstand widerspiegelt, während der Kurzzeittrend deine aktuelle Trainingsmüdigkeit darlegt. Dementsprechend dauert es ungefähr sechs Wochen des regelmäßigen Trainings bis hier ein vernünftiger Wert abgelesen werden kann. Stryd konzentriert sich dabei auf die Ausgewogenheit des Trainings innerhalb der 42 zu der sieben Tage, statt den Durchschnitt zu vergleichen.

Bewertung der Zahlen

Ist eine positive oder eine negative Zahl gut oder schlecht? Ausnahmsweise gilt hier nicht die Devise: Je höher oder tiefer der Wert, desto besser. Auf die Balance kommt es an. Und das fehlt bekanntlich häufig Sportlern. Die Rechnung ist einfach. Stryd nimmt den 42-Tage-Beanspruchung und zieht davon den 7-Tage-Wert ab. Die Differenz der beiden Werte bildet deinen aktuellen Belastungswert. Ein Beispiel: Dein 42-Tage-Durschnitt ist 15, dein 7-Tage-Durschnitt 29. Somit ist deine Running Stress Balance heute -14.
Wie der Stresswert eines jeden Trainings zustande kommt, bleibt dem Algorithmus der Hersteller überlassen. Eins kann jedoch gesagt werden: Je anstrengender das Training, desto höher der tageswert. Wie kannst du die Werte interpretieren:

Overreaching: -45 bis -40: Innerhalb kurzer Zeit wurde deinem Körper ein hohes Maß an Training zugemutet. Es wird dir empfohlen eine Pause einzulegen, um dem Risiko einer Verletzung oder Übertraining zu entgehen

Cautionary (warnend): -40 bis -25: Die letzten Tage waren sehr belastend. Trainierst du auf diesem Level weiter, wirst du einem Übertraining nicht entgehen können. Es wird empfohlen es ruhiger angehen zu lassen, bis du wieder den Status „Productive“ erreicht hast.

Productive (leistungsfähig): -25 bis -10: Du hast ein gutes Maß aus Belastung und Entlastung gefunden. Ziel ist es nicht dauerhaft in diesem Status zu verweilen. Erlaube deinem Körper auch die Anpassung vom Training durch eine Pause.

Maintenance (Erhaltung): -10 bis 5. Ein guter Rhythmus des Productive- und des Maintenance-Status wird sich optimal auf deine Leistungsfähigkeit auswirken.

Performance: 5 bis 25. Du bist bereit für ein Rennen. Du hast deinem Körper erlaubt sich adaptieren und gehst nun optimal vorbereitet und ausgeruht in deinen Wettkampf.

N/A: 25 bis 45. Dein Training reicht momentan nicht aus einen Fitnesszuwachs zu verzeichnen. Zur Verbesserung deiner Leistung wird empfohlen dein Training auf das Level Productive oder Maintenance anzuheben.

Stryd Running Stress Balance in App
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Fazit

Die Running Stress Balance ist ein Wert, der dir deine aktuelle Ermüdung durch das Training der vergangenen Tage anzeigt. Klug eingesetzt hilft das Tool auf der anderen Seite nicht nur Übertraining vorzubeugen, sondern auch dem Nutzer die Selbstsicherheit eines guten Trainingsblocks oder ausreichender Erholung vor einem Wettkampf zu übermitteln. Gerade als Triathletin oder Triathlet sind diese Angaben natürlich mit Vorsicht zu genießen. Befindet man sich in einem Rad- oder Schwimmblock mit reduzierten Laufumfängen, spiegelt sich die Fitness oder der Grad der Belastung nicht umfänglich in dem Wert der Running Stress Balance wider.

Abschließend

Mit der Critical Power, Power Zones und dem Running Stress Balance haben wir drei Begriffe erklärt, die dir hoffentlich mehr Klarheit für deine powermeterbasierte Läufe gibt und die Qualität deines Trainings verbessert. Doch es gibt noch so viel mehr. Für den heutigen Artikel soll es aber genug sein. Bleibt gespannt. Der nächste folgt. Sicher. Bald.

Euer Elias von Paceheads

Elias
Paceheads Profi-Triathlet & Coach.

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